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50-Jahre

Mallorca deckelt die Preise für Wohnungen und Häuser

Schutzgemeinschaft für Mieter und Eigentümer von Immobilien im Ausland e.V.
Preisdeckel

Am 2. Oktober trat ein Dekret gegen die Wohnungsnot auf den Balearen in Kraft. Sowohl die Mieten als auch die Verkaufspreise für Immobilien sollen für einen bestimmten Personenkreis gedeckelt werden.

Sachlich erfolgt eine Unterscheidung zwischen Bestandsimmobilien und Neubauten. Um mehr Angebote zu bekommen, sollen auch historische Bauten aufgestockt, Büros in Wohnungen umgebaut, oder große Wohnungen in mehrere Einheiten aufgeteilt werden. In Bestandsimmobilien dürfen für eine 60 m2 große Wohnung in größeren Kommunen nur noch zwischen 147.000 bis 181.000 Euro bezahlt werden. In kleineren und weniger teuren Gemeinden bewegen sich die erlaubten Höchstpreise zwischen 102.000 und 150.000 Euro. Bei Neubauten gelten Preisspannen zwischen 121.000 und 214.000 Euro. Größere ca. 80 m2 große Wohnungen sollen in den größeren Gemeinden zwischen 197.000 und 241.000 Euro kosten dürfen, in den anderen Kommunen jeweils zwischen 137.000 und 201.000 Euro. Bei Neubauten sollen die Wohnungspreise je nach Größe und Lage zwischen 162.000 und 285.000 Euro gedeckelt werden. Die aktuellen Marktpreise sind etwa doppelt so hoch.

Man muss sich um die verbilligten Wohnungen bewerben. Anspruch haben nur Personen, die noch keine Wohnimmobilie besitzen und ihren Hauptwohnsitz auf der Insel haben. Zur Vermeidung von Spekulationen werden ihnen Auflagen erteilt. Wer die Wohnungen baut oder zur Verfügung stellen muss ist noch unklar.

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Birgit Kaiser

Birgit Kaiser
Business Consultant

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